Veranstaltungen

Sonne, Begegnungen und viele kleine Schätze

Flohmarkt und Begegnungsfest verwandelten den Hohhausgarten in einen lebendigen Treffpunkt.

Was für ein Nachmittag: Blauer Himmel, warme Sonne und überall Menschen, die miteinander ins Gespräch kamen, lachten, stöberten oder einfach gemeinsam den Tag genossen. Das Begegnungsfest mit dem „Flohmarkt für alle“ hat den Hohhausgarten am Samstag in einen lebendigen Treffpunkt verwandelt.

Schon kurz nach Beginn füllten sich die Wege rund um den Spielplatz mit Familien, Kindern, Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren – viele blieben deutlich länger als geplant. Genau das machte den besonderen Charakter dieses Nachmittags aus: Man kam vielleicht wegen des Flohmarkts, blieb dann aber für die Begegnungen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Ersten Stadtrat Holger Marx, der die Bedeutung solcher offenen Treffpunkte für das Miteinander in der Stadt hervorhob. Danach entwickelte sich das Fest schnell zu einem bunten und fröhlichen Treiben.

Flohmarkt als Herzstück

Das Herzstück der Veranstaltung war unser großer „Flohmarkt für alle“. An den zahlreichen bunten Ständen wurde gestöbert, gehandelt und gefeilscht – zwischen Trödel, Spielsachen, Kleidung und allerlei kleinen Fundstücken entstanden immer wieder Gespräche zwischen Menschen, die sich vorher noch nie begegnet waren. Viele Kinder verkauften stolz ihre eigenen Sachen und gingen später selbst mit neuen Schätzen nach Hause.

Für das leibliche Wohl sorgten das DRK und die Diakonie mit Kaffee, Kuchen und weiteren Angeboten. Wer wollte, konnte bei einer gemeinsamen Qi-Gong-Einheit mitmachen und mitten im Trubel kurz zur Ruhe kommen. Musikalisch wurde es mit den „Crazy Mountain Birds“, die durch das Publikum zogen und zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum Mitsingen animierten.

Auch die beteiligten Vereine und Institutionen nutzten den Nachmittag, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen: Seniorenbeirat, Kneippverein und Ausländerbeirat stellten ihre Arbeit vor und luden zum Austausch ein. Beim Stadtjugendparlament konnten Kinder und Jugendliche Buttons gestalten, Henna-Tattoos ausprobieren oder beim großen Vier Gewinnt gegeneinander antreten.

Ganz selbstverständlich kamen Menschen unterschiedlichster Generationen zusammen. Kinder spielten gemeinsam, Eltern kamen ins Gespräch, ältere Besucherinnen und Besucher verweilten bei Musik und Kaffee – und überall entstanden kleine Begegnungen, die das Fest zu etwas Besonderem machten.

Für uns steht deshalb fest: Das Begegnungsfest hat seinen neuen Namen mehr als verdient.